Das „bedingungslose Grundeinkommen“ – ein Trampolin, mit dem unsere Schüler hoch hinaus springen können?

Welchen Beruf wähle ich am Besten? Diese Frage geht oft mit der Folgefrage einher: Wieviel Geld möchte, bzw. muss ich verdienen? Wenn sich ein Abiturient aber fragt: „Was macht mir am meisten Freude? Mit was möchte ich einen Großteil meiner Zeit verbringen?“ würde das der ein oder andere – in bezug auf die Berufswahl - als idealistisch oder gar naiv betrachten. Philip Kovce (Autor, Ökonom und Philosoph), Verfechter des so genannten „bedingungslosen Grundeinkommens“ (BGE) sagt, dass genau diese Einstellung aber die richtige ist. Allerdings nur, wenn wir mit einem BGE abgesichert wären. Das heißt: Wenn jeder Mensch von Geburt an, monatlich eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung bekommen würde, ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen.

Wie würden Sie das „bedingungslose Grundeinkommen“ einem Drittklässler erklären?

 

Inwieweit spielt das „bedingungslose Grundeinkommen“ eine große Rolle für die Zukunft unserer Schüler, wenn wir davon ausgehen (müssen), dass sehr viele von ihnen Berufe ausüben werden, die wir heute noch gar nicht kennen?

 

Das klingt vielversprechend. Aber wie soll das finanziert werden?

 

Kritiker des bedingungslosen Grundeinkommens sagen, dass die Kaufkraft sinken würde, wenn wir es über die Mehrwertsteuer finanzieren würden…

 

Das Wahlergebnis der Wahl vom 26. September stimmt Sie eher positiv?



Das Interview wurde geführt von Frau Nina Haberkorn.