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Waldorfpädagogik

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Die Waldorfpädagogik basiert auf der Grundlage eines ganzheitlichen Menschenbildes. Sie geht vom Wesen und von der Entwicklung des Kindes aus und fördert, was in ihm veranlagt ist. Dabei steht die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des heranwachsenden Menschen in den verschiedenen Altersstufen im Vordergrund. Die gleichmäßige Anregung und Pflege aller Kräfte als wesentliche Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, als Erwachsene ihre Entscheidungen aus innerer Freiheit heraus zu treffen und sich bewusst als Mitglied einer sozialen Gemeinschaft zu erleben.


Die Waldorfpädagogik pflegt und fördert

  • Urteilskraft, Fantasiefähigkeit und exaktes Denken beim heranwachsenden Menschen
  • differenzierte Erlebnisfähigkeit im Fühlen und mutvolle Herzhaftigkeit zur Lebensbewältigung
  • vorurteilsfreie Tatkraft und Moralität im Handeln
  • Denken, Fühlen und Wollen im christlichen Sinn
  • Ausbildung sozialer Qualitäten
  • Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit als soziale Qualität, die in Erziehung und Unterricht ausgebildet wird


Dies erfolgt durch:

  • Nachahmung im Vorschulalter, die den Sinn für die Freiheit und Würde anderer Menschen erweitert,
  • vorbildhafte Autorität in den ersten Schuljahren, die das Gefühl der Lebenssicherheit und Orientierung und damit die Fähigkeit des freiheitlichen Zusammenlebens schafft,
  • freie geistige Auseinandersetzung zwischen Lehrern und Schülern in den Jugendjahren, um ein vertieftes Interesse zu wecken für die Lebensverhältnisse der Mitmenschen.